Emotionales Essen
"Gefühle wiegen mehr als der Verstand kontrollieren kann"
Der Verstand kann planen, analysieren und kontrollieren. Gefühle steuern jedoch Verhalten.
In emotionalen Momenten:
- schaltet der Körper auf Überleben und Regulation
- wird der Zugriff auf rationale Entscheidungen geringer
- zählt nicht, was wir wissen, sondern was wir fühlen
Deshalb funktionieren Sätze wie:
„Ich sollte nicht essen“ „Ich weiß doch, dass das nichts bringt“ … in dem Moment nicht.
👉 Gefühle wiegen mehr als Argumente.
Erst wenn Gefühle wahrgenommen und reguliert werden, entsteht echte Wahlfreiheit.
Woran erkenne ich emotionales Essen?
Emotionales Essen unterscheidet sich von körperlichem Hunger weniger durch was oder wie viel wir essen – sondern durch das Warum und das Wie.
- 1. Der Hunger kommt plötzlich und dringend
- 2. Essen fühlt sich wie eine Lösung an
- 3. Das Essen passiert „nebenbei“ oder wie automatisch
- 4. Nach dem Essen bleibt etwas Unruhiges zurück
- 5. Es tritt in bestimmten emotionalen Zuständen auf
Dein Weg aus dem Überlebensmodus:
- Du darfst die Gefühle, die Dich ausbremsen fühlen, aushalten und dann loslassen
- Die Zeit zwischen Impuls und Handlung erweitern
- Deinen natürlichen Körperkompass und -intelligenz kennenlernen und leben.
- Zeit geben und Dir neue Gewohnheiten aneignen, Schritt für Schritt
Ich habe Dir unten einige Reflexionsfragen und eine Check-in-Frage für Deinen Alltag mitgegeben. Nutze sie, um Schritt für Schritt Deine eigenen Routinen zu gestalten. Mit der Zeit entsteht ein bewusster Raum zwischen Deinem Gefühl oder Bedürfnis (z. B. Stress oder Langeweile) und Deiner Handlung. In diesem Raum darfst Du innehalten, durchatmen und Dir die Zeit nehmen, eine neue, stärkende Entscheidung zu treffen.
Jetzt bist Du dran!